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Der Mythos Silvesterlauf lebt!

Sao Paulo [Samba & heiße Rhythmen) bringt natürlich jeder als erstes mit dem Silvesterlauf in Verbindung, aber auch in vielen anderen Orten finden an Silvester Läufe statt. Sogar beim TSV Suhlendorf konnte man zum Jahreswechsel am 1. Silvesterlauf teilnehmen. In Berlin, Hannover, München, Ratin.gen, Bietigheim, Zü­rich und in vielen anderen Orten wird gelaufen.

Auch in Deutschland gibt es ein »Sao Paulo«, nämlich Trier!

Hier herrschte trotz Minusgraden brasilianische Stimmung. Samba-Bands und Oheerleader brachten Tausende von Zuschauern auf dem Ein-Kilometer­Rundkurs so richtig in Stimmung. Kein Wunder, daß diese tolle Atmosphäre auch auf die Aktiven über­sprang und der zum dritten Mal siegreiche Kenianer Daniel Gachara mit den Worten zitiert wird: »Ich liebe dieses Rennen, die Zuschauer sind fantastisch.«

 

Nun nach Südamerika, nach Sao Paulo! Zu dem Lauf, der seit 4925 ununterbrochen stattfindet und dies in der Regel bei so rund 30° Celsius. Der Lauf, der von Leuten wie Emil Zatopek, Frank Shorter oder wie in diesem Jahr von dem New-York-Marathonsieger Tesfaye Jifar gewonnen wurde, um nur einige zu nennen. Der Lauf, bei dem über 17 000 Teilnehmer waren und ein Vielfaches an Zuschauern.

Zum Mythos wurde der Lauf letztlich nicht durch seine Sieger, sondern durch seine Zuschauer und Teilnehmer. Auch die Trainingsläufe am berühmten Copacabana-Strand von Rio, an den Wasserfällen von Iguacu und im Regenwald von Amazonas stehen auf dem Programm vieler Sportreisenden und lassen den Silvesterlauf von Sao Paulo zu ei­nem unvergeßlichen Erlebnis werden.

Siegfried Tippel